ASV Hungen e.V. vor Start in die Saison 2010

16. März 2010

Jahreshauptversammlung des Angelsportvereins sehr gut besucht

 

Am letzten Samstag im Februar fand im Bürgerhaus in Nonnenroth die Jahreshauptversammlung des ASV Hungen e.V. statt. Schon in der Begrüßung der außergewöhnlich zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder wies der erste Vorsitzende Gernot Pedain auf die Bedeutung dieser Versammlung hin. Denn auf der umfangreichen Tagesordnung standen u. a. die neue Gewässerordnung, Änderungen einiger Paragraphen der Vereinssatzung sowie die Neuwahl des gesamten Vorstandes.

Nach dem ausführlichen Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden folgte der Bericht des Kassenwartes, dem anschließend die Kassenprüfer eine korrekte und nachvollziehbare Geschäftsführung attestierten und daher der Versammlung die Entlastung des gesamten Vorstands vorschlugen. Diesem Antrag wurde mit überwältigender Mehrheit entsprochen.

Zu dem Thema Gewässerordnung hatte Heinrich Engels eine bilderreiche Präsentation vorbereitet, nach deren Vorführung die neue Gewässerordnung ebenso einhellig Zustimmung fand, wie anschließend die vom Vereinsvorstand vorgeschlagenen Änderungen der Satzung.

Eigentlicher Höhepunkt der Jahreshauptversammlung jedoch war zweifelsfrei die Wahl des neuen Vorstands. Dafür wurde zunächst Karl-Heinz Haus zum Wahlleiter ernannt, der die Wahlen, da von einem Vereinsmitglied entsprechend beantragt, in geheimer Abstimmung durchführen ließ. Durch diesen Modus dauerte es zwar geraume Zeit, doch schließlich standen die Mitglieder des neuen Vorstands fest. Alter und neuer erster Vorsitzender ist Gernot Pedain, neuer zweiter Vorsitzender ist Steffen Wenzel. Ebenfalls neu im Amt sind Kassenwart Peter Fassbender, Schriftführer Heinrich Engels sowie Fischwart Klaus-Dieter Puxler. In ihren Ämtern bestätigt wurden anschließend Frank Müller als Jugendwart, Sportwart Frank Niederle und der Gewässerwart Wolfgang Rühl. Nachdem die Versammlung noch die drei Beisitzer Michael Bethke, Werner Henkel und Hans Thiele sowie die Kassenprüferinnen Christel Döll und Hiltrud Engels gewählt hatte, gab der Wahlleiter die Leitung der Versammlung an den ersten Vorsitzenden zurück, nicht ohne den nun ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, insbesondere dem Schriftführer Johann Steiner und dem Kassenwart Ewald Frutig, für ihre jahrzehntelange Arbeit für den ASV Hungen e.V. im Namen des ganzen Vereins herzlich gedankt zu haben!

Der neue Vorstand des ASV Hungen e.V. (von links nach rechts):      W. Henkel, M. Bethke, W. Rühl, G. Pedain, F. Niederle, H. Thiele,     F. Müller, H.-D. Puxler, P. Fassbender, H. Engels, S. Wenzel

Da keine weiteren Tagesordnungspunkte anlagen, konnte der erste Vorsitzende Gernot Pedain diese ereignisreiche Jahreshauptversammlung nach gut vier Stunden beschließen, indem er allen Mitgliedern einen guten Heimweg sowie eine ebenso erlebnisreiche wie erholsame Saison 2010 an den Vereinsgewässern des ASV Hungen e.V. wünschte.

 

Kormoran 2010

6. Februar 2010


 

Pressemitteilung vom 1. Februar 2010

 


Dreißig Prozent weniger Kormorane?

Fast hundert Prozent weniger Äschen !

 

Verband Hessischer Fischer fordert HGON und NABU zur Redlichkeit auf

Wiesbaden. Mit Taschenspielertricks versuchen HGON und NABU die Öffentlichkeit zu täuschen: Sie machen aus der witterungsbedingten Ausnahmesituation im Januar 2010 einen Trend des dreißigprozentigen Rückgangs des Kormoranbestands im Winter. Auch die behauptete Verringerung des Brutbestands um fast die Hälfte stimmt nur, wenn ein großer Teil der Wirklichkeit ausgeblendet wird. Die hessischen Fischer, die unter wissenschaftlicher Anleitung nun bereits seit 15 Jahren regelmäßig selbst Kormoranzählungen durchführen, haben 2010 genau einen Tag vor den Vogelschutzorganisationen landesweit gezählt und kommen zu ganz anderen Bewertungen. Gleichzeitig registrieren sie im Januar 2010 die nach dem Frost von Februar/März 2009 bereits zweite Welle verheerender Kormoraneinflüge an kleinen und mittleren Fließgewässern der Mittelgebirge innerhalb von 12 Monaten. Sie befürchten nicht nur, sie beobachten aktuell machtlos die Ausrottung der letzten hessischen Bestände der Äsche und den Niedergang anderer stark bedrohter Fischarten.

 

“Das kennen wir schon” sagt der Vizepräsident und Naturschutzreferent des Verbandes Hessischer Fischer, Rainer Hennings. “Da wird aus einer witterungsbedingten Ausnahmesituation gleich ein Trend gemacht ­’verwaiste’ Schlafplätze, ‘weniger’ Wintergäste, und auch der behauptete ‘Rückgang’ der Brutpaare stimmt nur, wenn man einen großen Teil des Geschehens ausblendet: Die ‘Halbierung’ der Brutpaare hat nur an einer, allerdings der bisher größten Brutkolonie von den 6 Kolonien, die HGON, NABU und die Staatliche Vogelschutzwarte bisher eingestehen, stattgefunden. Dass dafür mittlerweile eine ganze Reihe neue Brutkolonien im Hinterland entstanden sind, wird schlicht ignoriert. Und man zählt bei den Vogelfreunden nur an den seit über zehn Jahren immer gleichen 62 Schlafplätzen -wir kennen mittlerweile 168″. Die sind natürlich nicht immer alle besetzt, fährt der Fischereisachverständige fort, werden aber fast alle bei den Zählungen des VHF kontrolliert.

 

Von den aus der landesweiten, synchronen Schlafplatzzählung des VHF am 16.Januar 2010 bisher zurückgelaufenen Meldebögen bezieht sich aber gut ein Viertel auf neue Schlafplätze. Das ist die überdeutliche Bestätigung eines Phänomens, das Fischer und andere Naturfreunde in Frostperioden immer beobachten: Die oft Hunderte Vögel umfassenden Schlafgesellschaften an den großen Stehgewässern in den Flussauen lösen sich auf, und die Tiere verteilen sich auf eine große Zahl kleiner und kleinster Schlafplätze, die sich wie Perlen an der Schnur an den noch eisfreien größeren und kleineren Mittelgebirgsbächen aufreihen. Dort werden die Tiere von den Vogelfreunden überhaupt nicht (man zählt ja nur die 62 uralten Plätze) und von den Zählern aus der Fischerei nur unzureichend erfasst. “Da ist schon mal ein großer Schlafplatz ‘verwaist’, so der Schultheißweiher Offenbach, der im Herbst noch rund 300 Tiere hatte und Mitte Januar 2010 nicht besetzt war. Und nach dem großen Frost sind sie dann alle wieder da, die Häupter unserer Lieben” sagt Rainer Hennings. Erst ein über mehrere Monate und Winter anhaltender Rückgang kann seriös als Beleg für eine Trendwende im Kormoranbestand gewertet werden.

 


Wer aufmerksam die seit Anfang der Neunziger Jahre anhaltende Diskussion verfolgt hat, wird feststellen, dass seit nunmehr 15 Jahren gebetsmühlenartig die Behauptung wiederholt wird, die Kormoranbestände gingen zurück oder seien sogar rückläufig. Wenn dann mit mehrjähriger Verzögerung endlich die wissenschaftlich belastbaren Veröffentlichungen der Ornithologie erscheinen, muss man dann staunend feststellen, dass erneut eine starke Zunahme eingetreten ist, so zuletzt um 21 % beim Brutbestand in Hessen vom Jahr 2004 auf 2005. Der Autor dieser wissenschaftlichen Studie bewertete dies so: “… der Bestand am Brutplatz Biedensand ging zurück, insgesamt konnte der Bestand in der Fläche leicht zunehmen“. Sind 21 % im Lauf eines Jahres eine ‚leichte Zunahme‘?

Im Januar 2010 kommen nun nach dem Märzfrost 2009 zum zweiten Mal innerhalb von 12 Monaten aus ganz Hessen die Meldungen von verheerenden Einflügen großer Zahlen von Kormoranen in mittleren und kleinen Flüssen des Mittelgebirges. Dort erbeutet der Kormoran nicht, wie ebenso gebetsmühlenartig von Vogelschutzseite immer wieder behauptet wird, nur ‚wertlose‘ Weißfische, sondern eben hauptsächlich die dort vorherrschenden und naturschutzfachlich wertgebenden Flussfischarten. Allen voran betroffen ist die Äsche, aber auch Barben und Nasen. Diese werden vom Kormoran nicht etwa feinschmeckermäßig bevorzugt, sie werden vielmehr Opfer ihrer Überwinterungsstrategie. Sie suchen im Winter tiefe, ruhig strömende Stellen des Freiwassers auf, wo sie schwarmweise dicht und Energie sparend beisammen stehen. Dort sind sie aber eine leichte Beute für den häufig gruppenweise jagenden Kormoran.

Aktuell ist an früheren Vorzeigegewässern, wie der oberen Eder, der oberen Lahn, und der hessischen Sinn ein erneuter vollständiger Zusammenbruch der zwischenzeitig mehrfach neu aufgebauten Äschen-und Flussfischbestände festzustellen. Besonders tragisch ist dies an der hessischen Sinn: Dort wurde, teilweise in Pionierarbeit und mit sehr hohem finanziellen Aufwand und Arbeitseinsatz von privater Seite, ein in Naturschutzkreisen überregional beachtetes Projekt der Äschenvermehrung aus Elternfischen der lokalen Population über Jahre hinweg durchgeführt. Auslöser für das Projekt war der erste starke Kormoraneinfall 1996/1997 gewesen. Der Bestand konnte zweimal erfolgreich wieder aufgebaut werden, starke Kormoraneinflüge im Winter 2002/2003 und jetzt zweimal in den letzten 12 Monaten haben den Erfolg zunichte gemacht und die Äsche im Gewässersystem der Sinn auf hessischer wie bayrischer Seite nahezu vollständig ausgerottet. Die Äsche ist nach der bundesdeutschen Roten Liste „stark gefährdet“, in der längst überfälligen Neufassung der hessischen Roten Liste könnte sie nur mit „vom Aussterben bedroht“ geführt werden. Der Kormoran dagegen gehört längst nicht mehr zu den gefährdeten Vogelarten, stellt sogar die europäische Kommission eindeutig fest.

Der Verband Hessischer Fischer fordert HGON und NABU auf, auf den Boden der Seriosität und wissenschaftlichen Redlichkeit zurückzukehren. Die beiden Verbände liefen sonst Gefahr, ihre Reputation und Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit, die zuletzt schon mit der umstrittenen und sachlich nicht gerechtfertigten Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010 in ein schiefes Licht geraten waren, gänzlich zu verlieren.

 

Weitere Auskünfte:

Verband Hessischer Fischer, Hauptgeschäftsstelle, Telefon 0611/30 20 80 Ab 20. Februar (Urlaub): Rainer Hennings, Tel. 06251/588 909

 

 
 

Ferienspiele der Stadt Hungen

26. Juli 2009


ASV Hungen e.V.

Ferienspiele der Stadt Hungen

Hungen den 26. Juli 2009  Im Rahmen der Ferienspiele fand an diesem Wochenende an den 3 Teichen des ASV-Hungen e.V. in Hungen, eine Einführung ins Angeln statt, zu der sich insgesamt fast 60 Schüler einfanden. An beiden Tagen ließ das Wetter keine Wünsche offen.

Der ASV Hungen stellte nicht nur die Ausrüstung, sondern auch mehr als 10 Betreuer bereit, die die Hungener Kids im Umgang mit dem Angelgerät unterwiesen.

So war die Aktion auch von einigem fischereilichem Erfolg gekrönt. Am Samstag wurden über 50 Forellen gefangen.

Auch in der 2ten Gruppe die am Sonntag die Teiche beangelte war die Begeisterung groß. und auch an diesem Tag wurden eine Menge Forellen stolz nach Hause getragen. Die Kinder wurden mit Getränken und Würstchen vom Grill versorgt.

Der Jugendwart des ASV Hungen e.V. “ Frank Müller “ war rundum zufrieden und hofft das der ein oder andere so den Weg zum Angelsport und Naturschutz findet.

Vortrag zum Thema Spinnfischen

2. Juli 2009

Mehr in der Galerie…..

„Mini-FliFi-Kurs“ am Rocksbergteich

3. Juni 2009


Am Freitag vor Pfingsten fand am Rocksbergteich ein Kurs zu den »Grundlagen des Werfens mit der Fliegenrute« statt.

Unter der Anleitung von Heinrich Engels, Ausbilder beim Verband Hessischer Fischer e.V., versuchte ein kleiner Kreis interessierter Vereinsmitglieder, gemeinsam die ersten Hürden beim Werfen mit der Fliegenrute zu nehmen. Gerade die Wurf-Motorik ist für Beginner in dieser elegantesten, aber auch technisch anspruchsvollsten Art des Fischens nicht leicht zu erlernen. Da trifft es sich gut, dass wir mit Heinrich einen erfahrenen Flyfishing-Instructor in den Reihen unseres Vereins haben, der an diesem Nachmittag einiges von seinem in Jahrzehnten erworbenen Wissen zum Thema Fliegenfischen und Werfen mit der Fliegenrute vermitteln konnte.


mini-flifi-kurs-09-14.JPG So stellten sich bald erste Lernerfolge ein. Doch war allen Teilnehmern längst klar, dass hier nur langes Training zum Ziel führt.

Um aber denjenigen im Verein, die sich für diese Form des Fischens begeistern, ein noch breiteres Fundament für ihren Start in eine „Fliegenfischer-Karriere“ zu geben, ist für den Herbst ein ausführlicher Lehrgang für Anfänger und Fortgeschrittene in Planung. Dann wird ein ganzes Wochenende Zeit sein, sich mit Theorie und Praxis des Fliegenfischens ausführlich zu beschäftigen. Die genauen Termine werden auf der Homepage des Vereins und über Aushang an der Anglerhütte rechtzeitig bekannt gegeben.

Christi-Himmelfahrt

25. Mai 2009



Gottesdienst an den Hungener Teichen

Wie schon im vergangenen Jahr fand am Himmelfahrtstag in Hungen ein ökumenischer Gottesdienst an den Teichen des Angelsportvereins Hungen e.V. statt. Dekanin Barbara Alt konnte dazu zahlreiche Teilnehmer willkommen heißen. In ihrer Begrüßung dankte sie dem gastgebenden Verein und seinem 1. Vorsitzenden Gernot Pedain dafür, das Vereinsgelände auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung gestellt zu haben.

Nach dem Gottesdienst bestand Gelegenheit zu einer kleinen Stärkung, die Christel Teichert und Gewässerwart Wolfgang Rühl vorbereitet hatten. Steaks, Würstchen und Getränke trugen sicherlich mit dazu bei, dass man noch lange nach dem Gottesdienst bei schönem Frühsommerwetter an der Anglerhütte des ASV Hungen e.V. zusammen saß.

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Gastkarten ASV-Hungen e.V.

25. März 2009


Moin  Moin

Zuerst mal bzgl. Gastkarten ASV-Hungen,

die gibt’s momentan bei.

 

Wolfgang Rühl

Hiesbach 28

35410 Hungen – Langd

Telefon Nr. steht im Telefonbuch

oder sonntags an der Angelhütte zwischen 11:00 u. 12:00 Uhr

 


Petri Heil

Hungener Angelsportverein zog Bilanz

7. März 2009


Fast genau am 35. Geburtstag des Vereins hatte der 1. Vorsitzende Gernot Pedain Ende Februar die Mitglieder des ASV Hungen e.V. in das Bürgerhaus Nonnenroth zur Jahreshauptversammlung 2009 eingeladen.

 

Nach der Begrüßung der zahlreich erschienen Petrijünger, sprach Pedain zu­nächst die Hoffnung auf ein schönes, erholsames Angeljahr aus, das seiner Meinung nach mit guten, aber auch weniger guten Aussichten beginnt.

Gut sei, dass die Teiche durch das Schneeschmelzwasser in diesem Jahr bereits übervoll sind. Weniger gut jedoch, dass das noch vorhandene Eis die geplante Saisoneröffnung Ende März gefährden könnte.

 

Es folgte die Totenehrung, in der an die Mitglieder Erwin Träger und Otto Niederle, erinnerte wurde. Beide gehörten zu den Männern der ersten Stunde, waren in den schwierigen Anfangsjahren lange Zeit im Vorstand tätig und erwarben sich große Verdienste um den Verein.

 

Danach gab Gernot Pedain einen kurzen Bericht, in welchem er unter anderem auf die Gewässersituation, Tätigkeiten des Vorstands und die Mitgliederzahl einging. Ausführlich ging er auch auf die Arbeitseinsätze ein, bei denen die Mit­glieder im vergangenen Jahr wieder weit über 1000 Arbeitsstunden geleistet haben. Besonders hob der 1. Vorsitzende dabei die Leistungen von Simone Bipp und Robert Schön hervor, die deutlich mehr als ihre Pflichtstunden geleistet haben.

Themen seines Berichts waren aber auch die Mähaktion im Hubbacher Weiher sowie die Rettungsaktion vieler Fische aus dem undicht gewordenen Mauerteich im November 2008, wofür er allen Beteiligten Dank aussprach.

Mit einer besonderen Würdigung der Verdienste des Gewässerwarts Wolfgang Rühl schloss Gernot Pedain seinen Vorstandsbericht.

 

Es folgte der Bericht der Vogelschutzgruppe innerhalb des Vereines, die zwar klein, jedoch sehr aktiv ist. So wurde auch im vergangenen Jahr wieder viel Zeit für die Reinigung und Kontrolle der Nistkästen aufgewandt. Erfreulich sei, dass der Singvogel- und Waldkauzbestand gleich geblieben ist.

 

Da der Kassenwart Ewald Frutig nicht persönlich anwesend sein konnte, wurde der Kassenbericht verlesen.

Darauf hin bescheinigte Kassenprüfer Theo Wendel eine ordnungsgemäße Kassenführung und stellte den Antrag auf Entlastung des Kassenwartes und des Vorstandes, dem von der Versammlung einstimmig stattgegeben wurde.

Als neue Kassenprüfer wurden die Mitglieder Jens Langer und Manuel Kovse gewählt.

Anschließend informierte der Fischwart Adolf Gränz über die gemeldeten Fang­ergebnisse und die durchgeführten Besatzmaßnahmen. Er erinnerte ferner an die Notwendigkeit einer exakt geführten Fangstatistik, wie sie auch von der neuen Hessischen Fischereiverordnung vorgeschrieben sei.

 

Ein besonderer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Preisverlei­hung für das schönste Bild des vereinsinternen Fotowettbewerbes, der erstmals 2008 ausgeschrieben worden war. Knapp 30 Bilder wurden eingereicht, von einer Jury des Vorstandes bewertet und aus diesen die 3 schönsten ausgewählt. Eine schwierige Aufgabe, da alle Fotos sehr gelungen waren und begeistern konnten.

Glücklicher Gewinner war letztlich Heinrich Engels, der mit seinem Herbstbild das einfing, was dem wahren Angler am Herzen liegt: das sind nicht allein die Fische, sondern auch die wunderschöne Natur, deren Farben und die erholsame Ruhe am Wasser. Die Preisträger der Plätze 2 und 3 waren Hiltrud Engels und Manuel Kovse.  Alle drei konnten einen Gutschein in Empfang nehmen.

 

Gernot Pedain erläuterte danach die neue Hessische Fischerei Verordnung, die seit Ende des vergangenen Jahres in Kraft ist. Insbesondere ging er auf ver­änderte Schonzeiten und Mindestmaße sowie jene Fische ein, die einem generel­len Fangverbot unterliegen.

 

Eine etwas längere Diskussion gab es erwartungsgemäß zum begründeten Antrag des Vorstandes auf eine Erhöhung von Jahresbeitrages und Aufnahme­gebühr. Die Abstimmung ergab eine deutlich überwiegende Mehrheit für eine moderate Beitragserhöhung ab dem kommenden Jahr. Die Beiträge für Jugendliche wurden nicht erhöht.

Auch der Antrag eines Mitgliedes, die Möglichkeiten des Nachtangelns in der Angelsaison an den Drei Teichen zu erweitern, wurde nach ausgiebiger Diskus­sion von der Mehrheit der Mitglieder schließlich angenommen.

 

Abschließend standen einige Ehrungen des Verbands Hessischer Fischer an, die der 1. Vorsitzende stellvertretend vornahm.

Eine Urkunde und das Verbandsabzeichen in Silber für 25-jährige Mitglied­schaft wurde verliehen an Kurt Friedrich, Doris Hofmann, Peter Riess, Joachim Schneider und Robert Schön.

 

Die verhinderten Walter Göricke, Frank und Udo Niederle sowie Helmut Stock erhalten ihre Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt.

 Ebenso Frank Niederle für über 15 Jahre Arbeit im Vorstand das Verbandsehrenzeichen in Silber.Eine besondere Ehrung für über 25-jährige Vorstandsarbeit erhielten Hans Steiner und Hans Thiele. Sie wurden mit einer Urkunde und dem Verbands­ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.

Mfg

 

Webmaster

 

 

 

 

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Müllsammelaktion rund um die Teiche

3. Februar 2009

Heinrich

Es war doch noch recht frisch, als wir, - Peter, Hiltrud und ich -, uns am vergangenen Samstagmorgen (31. Januar) an der Anglerhütte trafen.

Wie schon im vorigen Januar wollten wir dem Müll „zu Leibe“ rücken, der sich seit dem letzten Arbeitseinsatz im Oktober angesammelt hatte. Und wie schon damals durften wir uns darüber ärgern, dass selbst die rund zwei Dutzend Mülleimer, die rund um die Teiche stehen, einigen Zeitgenossen nicht auszureichen scheinen. Überall entlang der Wege mussten Hinterlassenschaften der Überflussgesellschaft eingesammelt werden.
Leider haben auch manche Angler noch immer nicht begriffen, dass Essensreste, aber auch teilentleerte Verpackungen von natürlichen Angelködern nicht in die offenen Mülleimer gehören. Denn hierdurch werden vor allem Waschbären und Marder „motiviert“, bei der Suche nach Fressbarem den Inhalt der Mülleimer „gründlich“ in deren Umgebung zu verteilen. Besonders ärgerlich aber war, dass wir an mehreren Stellen auch größere Mengen Angelschnur fanden, manche von Wildtieren schon viele Meter in den Wald geschleppt. Darum, werte Vereinskameraden: Schnur bitte stets zuhause entsorgen. Dort gehören sie (zerschnitten!) in den Restmüll. Gerade die modernen Hochleistungsleinen, vor allem Schnüre aus Fluocarbon, verrotten faktisch nicht mehr und stellen so auf Jahrzehnte eine Gefahr für wildlebende Tiere, insbesondere Vögel dar!

Unterbrochen von einer kleinen Aufwärmpause in der Hütte war am späten Mittag die Aktion gelaufen. Der strenge Winter hat wohl dafür gesorgt, dass diesmal nicht ganz so viel Müll zusammenkam wie im Januar 2008. Doch fünf prallvolle Müllsäcke machten deutlich, dass diese Aktion notwendig war. Und so werden wir sicher auch im nächsten Winter wieder solch einen „Zwischenarbeitsdienst“ durchziehen.

Abfischen Mauerteich

25. November 2008


Erfolgreiche Fischumsetzaktion an den Hungener Teichen

Rettung sehr vieler Fische durch Mitglieder des ASV Hungen e.V.

 

Hungen.          Am vergangenen Samstag trafen sich Mitglieder des ASV Hungen e.V. am Mauerteich, um zahlreiche Fische aus einer äußerst kritischen Lage zu befreien. Auf Grund einer Undichtigkeit am Ablass des Teiches, dem so genannten Mönch, war der Mauerteich in den letzten Wochen kontrolliert abgelassen worden, um den Mönch im kommenden Jahr in Eigenleistung erneuern zu können. Am Wochenende sollten nun die Fische schonend in der kleinen Restwasserfläche gefangen und in die benachbarten Teiche umgesetzt werden. Dann aber kam der Wintereinbruch mit Frost und Schnee.

„Das war knapp!“, kommentiert Peter Fassbender, Vorstandmitglied des ASV Hungen e.V., die gelungene Aktion. „Noch gestern sah es so aus, als ob alles nach Plan ablaufen könnte, doch heute Morgen wurden wir von der Eisbedeckung auf der verbliebenen Wasserfläche des Teiches doch ein wenig kalt überrascht!“

Tatkräftig unterstützt von Fischwirtschaftsmeister Lotar Janzen von der Fischzucht in Laubach-Wetterfeld kämpften sich die Angler zwei Stunden lang durch Eis und zähen Schlamm. Doch am Ende sollte sich der Einsatz gelohnt haben, da nahezu alle Fische geborgen werden konnten.

Bei einem wohlverdienten Imbiss in der Anglerhütte dankte der Gewässerwart des ASV Hungen e.V., Wolfgang Rühl, anschließend jenen Vereinsmitgliedern, die sich nicht durch die rauen Wetterbedingungen von ihrer Teilnahme an dieser Aktion hatten abschrecken lassen, zumal es sich hierbei um einen zusätzlichen Arbeitseinsatz gehandelt habe.

Allein in diesem Jahr haben die Anglerinnen und Angler des ASV Hungen e.V. damit rund 1500 Arbeitsstunden geleistet, um die Vereinsgewässer, aber auch deren Umgebung, stark frequentier­tes Naherholungsgebiet der Stadt Hungen, in gutem Zustand zu erhalten.

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